Kommuni­kation

Eine Botschaft vom Sender zum Empfänger über­mitteln … klingt erst einmal einfach.

Kommuni­kation ist mehr. Sie ist Teil eines Produk­tes oder einer Dienst­leistung. Sie ist ein Mehr­wert. Das sind Inhalte, nach­haltige Erleb­nisse und positive Erfahrungen.

UserExperience Kundenerlebnis

Wie bereite ich Kunden eine gute Erfahrung? Als Erstes muss uns bewusst sein, dass jede Interaktion eine Erfahrung darstellt. User Experience oder kurz UX wird gerne aufs Digitale reduziert oder sogar mit dem User Interface verwechselt. Im Kern geht es darum, Kunden einen möglichst gut gelaunten Hormonhaushalt zu bescheren. Das tue ich, wenn ich sie unterhalte, ihnen wertvolle Informationen schenke oder ihre Probleme löse.

Es dreht sich demnach weniger um Design? Das kommt darauf an, wie man den Designbegriff fasst. Gutes Design ist sicher ein positiver Faktor im Gesamterlebnis, aber alleine reicht es meistens nicht. Inhalte sind das große Thema. Die muss man ja auch gestalten, aber eher im Sinne von Relevanz, Neugier und Freude erzeugen.

ContentCreation Text Bild

Die Inhalte sorgen also in erster Linie für die UX? Was beim User hängen bleibt, sind die Bilder, Worte, Geräusche und Gefühle: die Botschaft. Die Energie sollte man darum in gute Texte, Bilder, Filme und Grafiken stecken. Bild schlägt Wort. Wer Zusammenhänge in einer gut gemachten Infografik verpackt oder mit einem Video erklärt, hat bessere Chancen, dass die Botschaft auch im Langzeitgedächtnis ankommt. Menschen werden zunehmend lesefaul. Bei Filmen bekommt man die Inhalte wunderbar vorgelesen. Mit Musik, Geräuschen und Tonfall der Sprechstimme kann ich den Informationen deutlich mehr Emotion mitgeben.

Brauche ich denn Emotion? Menschen sind soziale Wesen. Keine digitalen Roboter. In der digitalisierten Welt ist es darum um so wichtiger, den Inhalten einen menschlichen Anstrich zu geben. Man weiß, dass Menschen auch auf Emotionen reagieren, die aufgezeichnet oder sogar virtuell sind. Das beweisen Versuche mit Emotionsrobotern oder künstlichen Haustieren.

Noch besser geht das Auge in Auge. Messen, Ausstellungen, die eigenen Unternehmensräume. Auch dort findet Kommunikation mit Kunden statt. Gute Leitbilder und Kommunikationskonzepte liefern auch für dieses Umfeld hilfreiche Werkzeuge.

Fotografie

Daniel, welche Aufgabe hat Fotografie deiner Meinung nach? Jeder Kunde ist sehr individuell und so sind auch seine Ansprüche an Fotografie und Design. Diese zu entdecken ist meine Passion. Ich liebe eine enge persönliche Zusammenarbeit mit dem Kunden. Einen intensiven und kreativen Gedankenaustausch. Dabei dürfen die Themen auch mal übers Fachliche hinausgehen.

Wie würdest du deinen fotografischen Stil beschreiben? Ich habe zwei Seiten, die ich gerne auslebe: absolut natürlich oder totale Fantasie. Die eine Seite in mir ist fasziniert davon Menschen, Räume und in ihrer Natürlichkeit festzuhalten. Die andere Seite gestaltet komplett neue Welten in Photoshop, die teilweise nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Eine Möglichkeit, meinem kreativen Hirn freien Lauf zu lassen. Geht nicht, gibt’s nicht!

Relevanz Video Ton

Wann sind Videos sinnvoll? Videos haben den digitalen Bereich erobert. Man findet kaum mehr neue Websites ohne bewegte Bilder. Auch die Sozialen Netzwerke sind voll damit. Der Medienkonsum der jungen Generationen ist ein ganz anderer, als man ihn von früher kennt. YouTube, Spotify, Instagram-TV oder TikTok … es wird gestreamt, zeitlich und räumlich unabhängig. Dieses Verhalten wird auch beibehalten, wenn statt Unterhaltung Informationen vermittelt werden.

Wichtig ist, dass die Filme für die Zielgruppe relevant sind: den Sehgewohnheiten entsprechen, passende Themen abbilden, unterhaltsam sind und dabei die Aufmerksamkeitsspanne nicht überstrapaziert wird.

SocialMedia Instagram Facebook

Welchen Einfluss haben Soziale Netzwerke auf ihre Mitglieder? Das Gefühl immer mit der eigenen sozialen Gruppe verbunden zu sein ist für viele nicht mehr wegzudenken. Entfällt die digitale Verbindung, entstehen Gefühle vergleichbar mit Einsamkeit. Das hat jetzt schon zu großen Veränderungen im Verhalten geführt, die kaum umkehrbar sein dürften. Ein weiteres Thema ist die öffentliche Darstellung der eigenen Person. Die, meist trickreich aufgehübschte, Selbstdarstellung ist fast schon eine Kunstform geworden. Das Instagram-Profil ist eine neue Art Statussymbol. So was wie tolle Autos dagegen, hat an Bedeutung stark eingebüßt.

Hast Du eine Idee, wie sich Werbung in der Zukunft entwickeln wird? Was wir klassisch unter Werbung verstehen, wird nach und nach an Bedeutung verlieren. Marketing wird sich mehr mit Gestaltung, Geschichten und Kommunikation befassen. Weil sich die Kommunikationskanäle immer weiter verlagern, funktionieren viele althergebrachte Mechanismen nicht mehr. Viele Werbespots z. B., die vor Jahren noch internationale Preise abgeräumt haben, würden in Sozialen Netzwerken wohl keine Beachtung finden. Die Geschichten müssen relevanter sein, weil der Verbraucher in den Neuen Medien Inhalte freiwillig konsumiert und nicht mehr durch eine Werbeunterbrechung gezwungen wird. Zukünftig könnte die Kommunikation selbst zum Produkt werden. Marketing und Produkt verschmelzen. Produkte ohne eigene Stärken, die früher mit intensivem Marketing gepusht wurden, werden es schwer haben.

Schnittstellen Programmierung Daten

Chris, Kommunikation kann auch auf einer anderen Ebene stattfinden, einer eher technischen. Genau, diese individuell programmierten Elemente dienen der Arbeitserleichterung im Hintergrund und bleiben vom Betrachter unbemerkt. In erster Linie ist das Datenhandling. Schnittstellen zu anderen Systemen z. B. ein Warenwirtschaftssystem. Aber auch Exporte in Datenformate zur Weiterverarbeitung. Das kann eine Excel-Datei sein oder es werden Printkataloge automatisiert erstellt, um langfristig Kosten zu sparen. Besonders effizient sind da ganzheitliche E-Commerce-Lösungen. Hier kann der Weg von der Onlinebestellung bis zur Übergabe an den Versanddienstleister völlig automatisiert werden.

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